26.3.2017

Der Morgen unserer geplanten Abfahrt stellt sich mit blauem Himmel und Sonnenschein vor, die Temperaturen sind frühlingshaft. Nach dem Frühstück gehen wir an die letzten Arbeiten, die für die Abfahrt notwendig sind.
Zurückbringen des Leihwagens, Aufbringen des Schriftzuges, Kontrolle der Segel, Montage des Rettungsringes, Kontrolle des Motors, Beseitigen des Chaos im Inneren des Schiffes...
Montage des Radarreflektors...
Schöne Aussicht von da oben.
Eine ungewöhnliche Sicht auf die Yacht.
Kurz nach Mittag ist es dann soweit: Leinen los und wir legen das erste Stück mit der "White Bird" zurück.
 
 
Der erste Weg führt zur Tankstelle. An dieser Tankstelle sollte rund um die Uhr per Bankomat- oder Kreditkarte getankt werden können - leider ist der dafür vorgesehene Automat nicht dieser Meinung - dies signalisiert er mit dem Zeichen einer durchgestrichenen Bankomatkarte. Nach einigen Versuchen und der Unterstützung eines netten Franzosen gelingt es uns schließlich den 200l-Tank unseres Schiffes zu füllen.
Ab geht die Fahrt durch die Hafenausfahrt und rasch wird der Ort Canet kleiner, die Küste entfernt sich. Noch einmal ein Blick zurück...
Der erste Manöverschluck ist fällig. Selbstverständlich bekommt auch Neptun einen kräftigen Schluck - er soll uns schließlich gut gestimmt sein.
Leichter Wind mit 10 Knoten bedeutet Segel setzen, die "White Bird" fährt das erste Mal unter Segel und des Seglers Herz schlägt höher :-))
Wir machen 6,5 kn Fahrt - wir freuen uns!
Die Stunden verfliegen, wir geniessen den ersten Sonnenuntergang auf unserer Reise. Abwechselnd werden wir die Nacht mit zweistündigen Wachdiensten verbringen. Gute Nacht!

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