30.3.2017

Die Nacht verbrachten wir auf dem Liegeplatz in der Werft "Cantieri di Olbia". Für den Morgen war ein Ölwechsel und Wartungsarbeiten am Motor geplant, sowie Lebensmitteleinkäufe und das Auftanken des Wassers.
Wir verabschieden uns von Carlo, dem wir sehr für seine spontane Unterstützung bei der Behebung unseres Problemes mit dem Grosssegel danken!

"Carlo, thank you very much for your help!"

Sehr gutes Service und beste Unterstützung:
Carlo Giordano, North Sardinia Sail, Cantieri di Olbia (falls jemand seinen tollen und professionellen Service mal in Anspruch nimmt - bitte liebe Grüße von der Crew der "White Bird" ausrichten! :-))
Ablegen von der Werft Cantieri di Olbia. Wir geniessen die angenehme Temperatur - "Kurzhosenwetter" ;-)
Eine Yacht wird in Richtung Werft geschleppt.
Der erste Weg führt uns zu der Tankstelle der Marina auf der anderen Seite des Fährendocks.
Weit und breit keiner zu sehen. Die Auskunft bei Anruf der ausgehängten Telefonnummer: "Sorry, it´s closed. Tomorrow morning."
Ein freundlicher Italiener im Schlauchboot verweist uns auf eine Tankstelle "in the town".
Tja, die sieht allerdings aus als wäre sie schon länger nicht in Betrieb...
Obwohl, der Blumenschmuck ist nett ;-)
Carlo hilft uns aus der Klemme und verweist uns auf eine Tankmöglichkeit in Porto Ottiolu - etwa 15 nm von hier entfernt.
Wir verlassen den Kanal von Olbia.
Frühsommerliche Temperaturen lassen Urlaubsfeeling aufkommen.
Italienisch pauken... für alle Fälle ;-)
Unser von Carlo empfohlenes Ziel, die Marina Porto Ottiolu, erweist sich nicht nur aufgrund der geöffneten Tankstelle und des netten Service als besuchenswert...
 
... Porto Ottiolu ist ein sehr ansprechender und gepflegter Hafen, der zum Bleiben einladen würde. Das Wasser des Meeres präsentiert sich in den schönsten Farben.
Wir verlassen den Hafen.
 
 
Grosssegel und Genua werden gesetzt und wir nehmen Kurs auf die Liparischen Inseln.
Die grossen Flächen der Sprayhood gewährleisten einen guten Blick auf das Geschehen rundherum.
Letzte Telefonate und Nachrichten werden mit den Daheimgebliebenen ausgetauscht. Vor uns liegt eine Strecke von knapp 300 nm - eine etwa zweitägige Fahrt.
Bis bald!
In den Abendstunden wird Sardinien immer kleiner...

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