01.04.2017

Frachter und Fähren mit bis zu 300 m Länge kreuzen nächtens unseren Weg. Der jeweils diensthabende Wachführer beobachtet die AIS-Daten der Schiffe.
Der morgendliche Blick aus der Luke der Bugkabine.
Am Horizont sichten wir Alicudi und Filicudi - die ersten der Liparischen Inseln.
Ölzeugjacken und Rettungswesten am Ende einer durchwachten Nacht.
Wir passieren die Inseln Salina und Lipari, sowie das dahinterliegende Eiland Vulcano.
Insel Salina
Ein kleines Fischerboot - ein Anblick, den wir schon länger nicht mehr hatten...
In der Ferne ist die Insel Stromboli zu sehen.
Geri schwingt gekonnt den Kochlöffel.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Insel Lipari
 
 
In der Ferne zeigt sich Sizilien.
Auf in Richtung Sizilien!
Impressionen aus dem harten Schiffsleben ;-)
Die Insel Sizilien nähert sich, der Wind frischt auf.
 
Die Einfahrt in die Strasse von Messina - gut zu erkennen an den zwei rot-weissen Türmen einer Hochspannungsleitung. Die Spannweite zwischen den beiden Masten beträgt 3000 m, die Höhe der Leitung etwa 100 m.
Wir fahren in das Verkehrstrennungsgebiet der Meeresenge, die Kalabrien und Sizilien trennt, ein. Es tummeln sich hier einige Kite- und Windsurfer.

Die Meeresstrasse ist 32 km lang und zwischen drei und acht Kilometer breit. Sie verbindet das Tyrrhenische mit dem Ionischen Meer.
Die Strömung, die durch den unterschiedlichen Meeresspiegel der beiden Meere zustande kommt, ist mit uns.
Die Stadt Villa San Giovanni - hier queren uns einige große Fähren auf ihrem Weg zwischen Italien und Sizilien.
Kurz vor Reggio, unserem heutigen Ziel, ändert sich die Strömung.              
Die Hafenstadt Reggio ist die größte und älteste Stadt der Region. Sie wurde vor mehr als 100 Jahren von einem Seebeben fast vollständig zerstört.
Wir legen an der hohen Hafenmauer der Tankstelle an. Hier befindet sich auch die Einfahrt in die Marina, sowie angrenzend ein riesiges Hafenbecken.
Blick von der Tankstelle in die kleine Marina.
Der Tankwart fährt mit seinem Wagen zum Marinasteg und ist uns beim Anlegen behilflich. Dort machen wir Bekanntschaft mit Saverio, der sofort seine Dienste als Taxifahrer, sowie seinen Wein und Salami aus eigener Produktion anpreist.
Sonnenuntergang hinter Sizilien.
Abends holt uns Saverio mit seinem Taxi ab. In seinen Garagen finden sich allerlei Absurditäten und Besonderheiten. Der kleine Rote hat es Rudi angetan...
Wein und Salami werden verkostet, Saverio holt alte Fotos hervor und erzählt auf seine ganz eigene Art von seinem Leben.
Hungrig geht es dann weiter in die Pizzeria Rosticceria.
 
Nach einem ereignisreichen Tag geht es zurück zum Schiff auf ein Gläschen oder zwei...

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