04.04.2017

Wenig Schlaf, Regen, Gewitter, Wellen - eine Kurzbeschreibung der letzten Nacht:
Der Ort Crotone lag gegen Mitternacht querab - die Lichter der Stadt waren gut sichtbar. Der zunehmende Mond tat seiniges dazu.
Dann versteckte sich der Halbmond immer mehr hinter dunklen Wolken. Vor uns lag eine Gewitterfront. Bei starkem Regen begleitet von großen Wellen streiften wir diese Unwetterfront.
An Schlaf war für die restliche Crew in ihren Kabinen kaum zu denken.
Der nächste Morgen zeigt sich dann in vielen Blautönen.
In den Morgenstunden haben wir den Golfo di Sqillace bereits zur Hälfte durchquert.
Dann nähert sich abermals ein Gewitter, Wellen und Wind legen zu.
Die Gewitterwolken haben sich aufgelöst - und Geri "Sochn" ist in seinem Element!
Die "White Bird" rauscht auf Halbwind-Kurs dahin.
Bernhard ("jeder sollte sich seinen Bernhard leisten") hat alles im Griff :-))
Erika überwacht das Geschehen ;-)
Um die Mittagszeit ist Santa Maria di Leuca mit seinem markanten Leuchtturm in Sicht. Der 1864 erbaute Leuchtturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt und einer der imposantesten Italiens.
Erika und Bernhard bereiten die Fender zum Anlegen vor.
Santa Maria di Leuca empfängt uns mit seinem ganz eigenen Flair.
An der Höhe der Kaimauer ist zu erahnen, dass das Meer hier seine Kräfte zeigen kann.
Wir machen an einem zu dieser Jahreszeit wenig belegten Stege an einer Mooringleine fest.
Neben uns liegt ein Schiff, das Erinnerungen an die "Tohuwabohu" aus der Serie "Der Sonne entgegen" aufkommen lässt - mit französischer Flagge halt ;-)
Badeplattform runter, Brettl (Gangway) raus - wir geniessen den Platz im Cockpit, den unsere Beneteau Oceanis 41.1 mit einer Breite von 4,20 m bietet.
Ein kurzer Besuch im Office von Porto Touristico Marina de Leuca. Die Liegegebühr für eine Nacht beträgt um diese Jahreszeit 19,-- Euro - sehr günstig :-)
Dann geht es daran den Ort zu erkunden. Auf dem Gebiet der Ortschaft liegt der südlichste Punkt Apuliens, der den Schnittpunkt zwischen dem Ionischen und dem Adriatischem Meer darstellt bzw. den Übergang zwischen dem Golf von Tarent und der Straße von Otranto.
Uns faszinieren die Palmenpromenade ...
... die tolle Aussicht...
... die Häuser.
In einem Geschäft werden einige Lebensmittel erstanden um unsere Vorräte aufzufüllen. Ein Restaurant für das Abendessen wird ausfindig gemacht.
Am Abend peilen wir hungrig das ausgewählte Lokal an.
Abendstimmung - einfach nur schön.
Rudi "Dings" teilt unsere Meinung, dass der Ort einen Besuch wert ist :-)
Im Restaurante Cafe do Mar werden neben frischem Fisch auch selbstgemachte Nudelspezialitäten angeboten, die sehr verführerisch dargeboten werden.



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